Help Dunya unterstützte die Suchaktion in Preetz
Leider wurde die kleine Bella leblos im Wasser aufgefunden.
Wir haben alles versucht, was in unserer Macht stand, und sind noch in derselben Nacht nach Preetz gefahren, um die Suchaktion zu unterstützen. Gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten sowie den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern haben wir bis zuletzt gehofft und gebetet. Umso tiefer trifft uns diese traurige Nachricht.
Möge der kleine Engel in Frieden ruhen.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt ihrer Familie. Wir können uns kaum vorstellen, welchen unbeschreiblichen Schmerz ihre Angehörigen in diesen Stunden durchleben. Wir wünschen ihnen von Herzen unendlich viel Kraft, Trost und Zusammenhalt für diese schwere Zeit.
Die herzzerreißenden Worte von Bellas Vater
Es gibt Einsätze, die einem besonders nahegehen. Die Suche nach einem vermissten Kind gehört zweifellos dazu. Genau deshalb waren wir in Preetz im Kreis Plön im Einsatz, wo die dreijährige Bella vermisst wurde.
Als wir von dem Vermisstenfall erfahren haben, hat sich unser Team noch in derselben Nacht auf den Weg nach Preetz gemacht, um die laufende Suchaktion zu unterstützen. Für uns war sofort klar, dass wir helfen möchten, wo jede Minute zählt. Gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern wurde unermüdlich nach Bella gesucht.
Für uns ist dabei eines klar: Hinter jeder Vermisstenmeldung steckt ein Mensch, eine Familie und die Hoffnung, dass am Ende alles gut ausgeht. Gerade wenn es sich um ein kleines Kind handelt, zählt jede Minute. Deshalb war es für uns selbstverständlich, vor Ort zu helfen und die Suche zu unterstützen.
Viele von euch erinnern sich sicherlich noch an die Suche nach Arian in Bremervörde. Damals haben unzählige Einsatzkräfte, freiwillige Helferinnen und Helfer und Organisationen alles gegeben, um ihn zu finden. Auch wir waren dort und haben erlebt, wie groß der Zusammenhalt sein kann, wenn ein Kind vermisst wird. Die Bilder und Eindrücke dieser Tage begleiten uns bis heute.
Ebenso denken wir an Pawlos aus Weilburg. Auch dort haben viele Menschen gehofft, gebangt und mitgefiebert. Solche Schicksale gehen an niemandem spurlos vorbei. Sie zeigen, wie wichtig jede helfende Hand ist und wie groß die Solidarität sein kann, wenn ein Kind verschwindet.
Im aktuellen Fall kam hinzu, dass Bella Autistin war. Kinder aus dem Autismus-Spektrum können in solchen Situationen besonderen Herausforderungen ausgesetzt sein. Nach den veröffentlichten Informationen war Bella zudem auf medizinische Hilfe angewiesen. All das machte deutlich, wie dringend jede Minute war.
Bevor die traurige Nachricht bekannt wurde, hatten wir die Möglichkeit, Bellas Vater persönlich zu treffen und mit ihm zu sprechen. Inmitten der Ungewissheit erzählte er uns, dass Bella nicht weit laufen könne und in unbekannten Situationen schnell verängstigt sei. Gerade deshalb, sagte er, zähle jede einzelne Minute.
Als wir ihm gegenüberstanden, konnten wir die Sorge und die Angst um seine Tochter in seinen Augen sehen. Diese Begegnung hat uns tief bewegt. Kein Vater und keine Mutter sollten jemals erleben müssen, nicht zu wissen, wo das eigene Kind ist. Man konnte spüren, wie groß seine Hoffnung war, Bella gesund wieder in die Arme schließen zu können. Gleichzeitig war da diese unbeschreibliche Angst. Wir können nur erahnen, was er und seine Familie in diesen Stunden durchgemacht haben. Es muss eine unvorstellbare Belastung gewesen sein.
Trotz seiner eigenen Sorgen nahm er sich einen Moment Zeit, um sich bei allen Helferinnen und Helfern zu bedanken.
Gleichzeitig richtete er einen eindringlichen Appell an alle Menschen: Bitte haltet die Augen offen und unterstützt die Suchaktion, wenn ihr helfen könnt. Jeder Hinweis könne entscheidend sein.
Für uns geht es bei solchen Einsätzen nicht um Reichweite, Bilder oder Aufmerksamkeit. Es geht um Menschen. Es geht um Familien. Es geht darum, Hoffnung zu schenken und füreinander da zu sein, wenn jede Minute zählt.
Unsere Herzen brennen. Unsere Gedanken und unsere Gebete sind bei Bella und ihrer Familie. Die Begegnung mit ihrem Vater und seine Worte werden wir niemals vergessen. Sie erinnern uns daran, warum wir uns auf den Weg machen, wenn Menschen Hilfe brauchen.
Heute erfüllt es uns mit tiefer Trauer, dass diese Hoffnung nicht erfüllt wurde. Möge der kleine Engel in Frieden ruhen.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt Bellas Familie. Wir wünschen ihr von Herzen unendlich viel Kraft für diese schwere Zeit. Möge Gott ihnen Geduld, Trost und Stärke schenken.
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